Der Abbruch von Wehren (Dam Removal) könnte ein Weg in die Zukunft sein um unseren Fischen Lebensqualität zurück zu geben. Hier arbeitet die EAA als Gründungsmitglied eng mit der Plattform „Living Rivers Europe“ zusammen. In Österreich gibt es 27.000 Querbauwerke, wobei ein Fünftel dieser Barrieren keinen Zweck mehr erfüllen. Das wäre ein guter Beginn.
Nächste Woche wird der beeindruckende #Dambusters Flussfilm erstmals in Österreich gezeigt. Montag 28.11.2022 18:30 im TÜWI auf der BOKU (1190 Wien, Peter-Jordan-Straße 76)
Eine einmalige Gelegenheit mehr über die Dam-Removal Bewegung in Europa zu erfahren und über die Umsetzung in Österreich zu diskutieren.
Kommt vorbei und bitte gerne teilen und weiterleiten!
… weil Eure Meinung für uns von immenser Bedeutung ist!
Nach drei Jahren coronabedingter Zwangspause freuen wir uns, Dir das 11. ÖKF FishLife Forum ankündigen zu dürfen. Es wird im Oktober 2023 in Linz stattfinden und ist Dein Forum. Dein Forum, weil wir Deine Bedürfnisse, Interessen und Erwartungen ganz konkret in die Themenplanung einfließen lassen werden.
Was wünscht Ihr Euch vom ÖKF FishLife Forum 2023
Mithilfe dieser Onlineumfrage sammeln wir bereits jetzt jene Themen, die Dich als Fischer:in, Vereinsmitglied, Funktionär:in und Gewässerschützer:in besonders am Herzen liegen. Ziel ist es daraus ein maßgeschneidertes Programm zu gestalten.
Hier geht es zur Onlineumfrage. Bitte nimm Dir kurz Zeit und beantworte uns die wenigen Fragen. Wir freuen uns schon auf deine inspirierende Rückmeldung.
Ungeachtet von der breiten Öffentlichkeit geschehen durch sogenannte „Bachabkehren“ immer wieder Umweltkatastrophen riesigen Ausmaßes. „Mit dieser Zerstörung von Leben und Lebensraum muss Schluss sein“, fordert Helmut Belanyecz, Präsident der Umweltschutzorganisation ÖKF FishLife, dem Österreichischen Kuratorium für Angelfischerei und Gewässerschutz. Gemeinsam mit Franz Kiwek, dem Präsidenten der Österreichische Fischereigesellschaft, gegr.1880 (ÖFG) kämpfen wir dafür, dass Bachabkehren grundsätzlich nur mehr nach einem Wasserrechtsverfahren durchgeführt werden dürfen.
„Ohne auf die notwendige Wasserführung der Flüsse Warme Fischa und Leitha Rücksicht zu nehmen, leitete ein Wasserberechtigter die gesamte Wasserführung des Flusses Schwarza, welcher die Warme Fischa und die Leitha speist, in ein trockenes Hochwassergerinne. Als unmittelbare Folge dieser verantwortungslosen Handlung brach die Wasserführung der stromabgelegenen Flusssysteme zusammen“, berichtete uns Franz Kiwek.
FORDERUNG NACH WASSERRECHTSVERFAHREN
Seitens des ÖKF FishLife und der ÖFG besteht die eindringliche Forderung, dass Bachabkehren grundsätzlich nur nach einem Wasserrechtsverfahren durchgeführt werden dürfen. Österreich ist bislang leider kein Vorzeigeland bei der Einbindung von Umweltorganisationen bei Umweltverfahren.
Mehr mit Bildern, die das Ausmaß der Katastrophe verdeutlichen, auf Aktuelles – Fishlife
Nach drei Jahren coronabedingter Zwangspause freuen wir uns, Dir das 11. ÖKF FishLife Forum ankündigen zu dürfen. Es wird im Oktober 2023 in Linz stattfinden und ist Dein Forum. Dein Forum, weil wir Deine Bedürfnisse, Interessen und Erwartungen ganz konkret in die Themenplanung einfließen lassen werden.
Was wünscht Ihr Euch vom ÖKF FishLife Forum 2023
Mithilfe dieser Onlineumfrage sammeln wir bereits jetzt jene Themen, die Dich als Fischer:in, Vereinsmitglied, Funktionär:in und Gewässerschützer:in besonders am Herzen liegen. Ziel ist es daraus ein maßgeschneidertes Programm zu gestalten.
Hier geht es zur Onlineumfrage. Bitte nimm Dir kurz Zeit und beantworte uns die wenigen Fragen. Wir freuen uns schon auf deine inspirierende Rückmeldung.
ÖKF FishLife schaut auf die Fische und fordert ganzheitlichen Artenschutz
SÜßWASSERARTEN AM STÄRKSTEN BETROFFEN
Die Bestände von Fischen, Amphibien, Reptilien, Vögeln und Säugetieren, deren Existenz von intakten Flüssen, Seen und Feuchtgebieten abhängt, sind erneut am stärksten betroffen.
Ihre weltweiten Verluste seit 1970 zeigt der dramatische Indexwert von durchschnittlich MINUS 83 Prozent.
Der anhaltend rückläufige Trend verweist auf die fortschreitende Zerstörung, Zerschneidung und Verschmutzung ihrer Lebensräume.
(aus 14. Living Planet Report, deutsche Zusammenfassung)
Die Ursachen sind allesamt menschengemacht.
Seit 1970 hat die Menschheit durchschnittlich 69 Prozent aller Wildtierbestände vernichtet. Süßwasserarten sind mit einem Rückgang von 83 Prozent am stärksten von der Artenkrise betroffen. Derzeit sind mehr als 60 Prozent der heimischen Fischarten gefährdet, in unseren heimischen Flüssen findet somit ein dramatisches (Aus)sterben der Fischarten statt.
Wanderfische besonders betroffen
Das Wandern ist der Fische Lust. Viele Fischarten wandern, um sich zu ernähren oder abzulaichen. Es gibt massenhaft Dämme, Wehre, Schleusen und Durchlässe, die unsere Gewässer und somit den Fischlebensraum zerstückeln. Allein in Europa gibt es mindestens 100.000 veraltete Hindernisse, die wichtige Migrationsrouten behindern.
Insbesonders die wandernden Süßwasserfische sind zwischen 1970 und 2016 um durchschnittlich 76% zurückgegangen. In Europa sind die Bestände mit einem Rückgang von MINUS 93 Prozent regelrecht eingebrochen, berichtet der bereits 2020 erschienene Living Planet Index für Wanderfische.
ÖKF FishLife FORDERT GANZHEITLICHEN ARTENSCHUTZ
Dem WWF-Appell „Arten und ihre Lebensräume müssen überall besser geschützt werden“, können wir uns nur anschließen, bezieht er sich doch hoffentlich nicht nur auf einige ausgewählte Tierarten wie Otter und Kormoran & Co.
ÖKF FishLife fordert den Blick aufs GANZE!
Schutz aller verbliebenen frei fließenden Flüsse
Entfernung veralteter Flussbarrieren
Ganzheitlicher Artenschutz, der dem Fischartenschutz die dringend notwendige Bedeutung gibt und sich nicht auf plakative und öffentlichkeitswirksame Arten, wie den Kormoran, Otter & Co. beschränkt.
Keine andere Maßnahme bringt die ökologische Funktionsfähigkeit so effektiv zurück, wie das Nichtverbauen naturnaher Gewässer bzw. der Rückbau von Dämmen. Naturschutz unter der Käseglocke ist wirkungslos. Alles hilft nichts, wenn durch den massiven Ausfraß durch Fischfresser kein sich selbst erhaltender Fischbestand mehr möglich ist.
Zum Living Planet Report
Die Studie wird seit 1998 vom WWF in Partnerschaft mit der ZSL (Zoologische Gesellschaft London) im Zweijahresrhythmus veröffentlicht. Der darin angegebene Living Planet Index (LPI) erfasst den Zustand und die Entwicklung der biologischen Artenvielfalt. Der LPI beruht auf Daten von 32.000 Wildtier-Populationen aus 5.230 Arten.
der World Fish Migration Foundation (WFMF), der Zoological Society of London (ZSL), der International Union for Conservation of Nature (IUCN), des World Wide Fund for Nature (WWF) undThe Nature Conservancy (TNC)
ÖKF FishLife Österreichisches Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz A-1230 Wien, Breitenfurter Straße 335 T 0660 2278100 | M oekf@fishlife.at | www.fishlife.at
„Servus Reportage: Artenschutz auf Abwegen“ am Donnerstag, 03.11., ab 21:10 Uhr bei ServusTV und ServusTV On
Biber, Fischotter, Kormorane und wieder heimisch gewordene Wölfe sind streng geschützt. Doch sie richten mitunter beträchtlichen Schaden an. Immer öfter stellt sich die Frage nach der Verhältnismäßigkeit von Artenschutz. Diese Reportage spricht mit Tierschützern, Wildbiologen betroffenen Landwirten, Schaf- und Fischzüchtern. Direkt danach diskutiert Michael Fleischhacker im „Talk im Hangar-7“ mit seinen Gästen u.a. Peter Schröcksnadel, fortführend zu dem gleichen Thema.
„Es ist kein Leben mehr in den Bächen, außer der Fischotter, der ist da. Aber kein Fisch mehr“, so Othmar Rainer. Sollte der Bestand der geschützten Tiere reguliert werden dürfen?
Die Reporter treffen u.a. Fischzüchter Othmar Rainer aus Pfarrwerfen in Salzburg, Zoologe Steven Weiss (Universität Graz), Florian Kozak und Bettina Urbanek (WWF), Hubert Schatz (Landes-Wildökologe Vorarlberg), die Schafzüchter Dennis Aschenwald und Peter Pirchl, Carola Obermoser (Hüttenwirtin Rotwandalm), Landwirtschaftskammer Präsident Tirol, Josef Hechenberger, Kurt Fischer (Bürgermeister Lustenau) uvm.
„Servus Reportage: Artenschutz auf Abwegen“ am Donnerstag, 03.11., ab 21:10 Uhr bei ServusTV und ServusTV On.
Direkt danach diskutiert Michael Fleischhacker im „Talk im Hangar-7“ mit seinen Gästen, u.a. Naturfreund Peter Schröcksnadel, zum gleichen Thema „Abschuss oder Artenschutz“.
DAS EINZIGARTIGE AN DER EUROPÄISCHEN ANGLERALLIANZ IST …
Was macht die EAA so EINZIGARTIG im Vergleich zu anderen länderübergreifenden Organisationen:
Ein Bürositz in Brüssel mit einem Generalsekretär
Engagierte Mitarbeit der Mitgliedsorganisationen in den diversen EAA-Arbeitsgruppen
Einsatz kompetenter und professioneller Mitarbeiter großer Verbandsmitglieder für laufende EAA Arbeit und Vertretung in den EU-Gremien
Anerkannter Partner der EU-Kommission durch Sitz in den Expertengruppen und den Beiräten
Funktionierendes Netzwerk zum EU-Parlament mit einer externen Lobbyingagentur (Alienor)
RecFishing FORUM (Forum für Freizeitfischerei und aquatische Umwelt) zum Austausch von Fachwissen mit Entscheidungsträgern im EU-Parlament
Kooperation mit anderen Stakeholdern (Living Rivers Europe)
Und nicht zuletzt das liebe Geld: Finanzierung durch Mitgliedsbeiträge
„Die gesamte Angelfischerei Österreichs mit ihren knappen personellen und finanziellen Ressourcen profitiert von der ÖKF FishLife Mitgliedschaft in der EAA!“, ist Sonja Behr nach ihrer Teilnahme an der Generalversammlung Ende September d.J. von der Notwendigkeit einer europaweiten Vertretung überzeugt und zeigt sich von der Stärke der Fischereiverbände anderer EU-Ländern mit bis zu 100 Mitarbeitern beeindruckt.
UNSER MAGAZIN FishLife, das Sprachrohr für und von uns Fischerinnen und Fischer
In Kürze haltet ihr unser aktuelles Magazin FishLife 3/2022 in Händen. ÖKF FishLife setzt sich zum Ziel mit umfassender Berichterstattung aufzurütteln, was an unseren Gewässern passiert.
DAS ALL INTERESSIERT UNS FÜR FISHLIFE 4/2022!
FISCHEN? – und einfach genießen? Dann schickt uns eure Erlebnisse am Fischwasser.
JUGENDstarthilfe ins Fischerleben: Jugendfischerkurse sind vielerorts eine Erfolgsgeschichte. Angelt euch die ÖKF-Fish’n’Friends Jugendförderung für ÖKF FishLife-Mitglieder.
WAS FISCHER:INNEN für Ihre Reviere tun? Wir stellen Vereine und Fischerinnen und Angler vor, die sich am Wasser engagieren. All diese Beiträge stellen wir dann auch online zur Abstimmung für den FishLife AWARD 2023.
Informiert uns bis zum 20.10.2022, damit wir euch bereits bei der Redaktionssitzung ein schönes Plätzchen reservieren können.
Schickt uns dann eure Berichte bis spätestens 10.11.2022,oder gebt uns einfach ein paar Stichworte, Bilder und Informationen. Wir basteln daraus einen Beitrag für FishLife bzw. unsere Homepage.
FishLife 3/2022 – Noch nicht im Postkasten, dann lasst euch inspirieren:
Die Leistungen der Angler:innen für die heimischen Gewässer und Fische sind unbestritten hoch. Wie groß der wirtschaftliche Faktor in Zahlen ist, wollen wir anhand einer groß angelegten Studie im Auftrag des Bundesministeriums BML dokumentieren. Mithilfe eines renommierten Meinungsforschungsinstituts befragen wir die Fischer:innen unter anderem auch, wieviel sie jährlich für das Fischen ausgeben. Dem ist aber nicht genug.
Auch der engagierte Einsatz der vielen Fischereivereine hat große wirtschaftliche Bedeutung. Das darf nicht übersehen werden. Daher bitten wir Euch uns mit ZAHLEN & FAKTEN über Euren Verein zu unterstützen. Selbstverständlich vollkommen anonym und vertraulich.
Nützen Sie dazu bitte das Online-Umfrage-Tool, um Ihre Ausgaben einzutragen. Wie schon erwähnt – auch für unsnicht nachverfolgbar, vertraulich und anonym! Wir danken schon jetzt herzlich für Eure Mithilfe!
Warum sammeln wir diese ZAHLEN & FAKTEN?
All Eure Investitionen und auch Euer ehrenamtlicher Stundeneinsatz sind wichtige Beiträge für die Volkswirtschaft.
Was machen wir mit diesen ZAHLEN & FAKTEN?
Wir verwenden diese, um mittels Hochrechnungen die wirtschaftliche Bedeutung der Angelfischerei zu dokumentieren.
Wozu sind diese ZAHLEN & FAKTEN notwendig?
Sie stärken uns den Rücken und sind wichtig für die Wertschätzung und Akzeptanz in der Zivilgesellschaft und Politik. So können wir alle gegenüber Entscheidungsträgern und Meinungsbildner noch selbstsicherer im Sinne der Angler:innen, Vereine und Verbände auftreten.
Bitte geben Sie ausschließlich Zahlen von 0-9 ein, ohne Punkt und Komma.
Für Rückfragen – bitte melden!
Alles für unsere Fische! Danke!
Sonja Behr (Geschäftsführerin)
ÖKF FishLife Österreichisches Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz A-1230 Wien, Breitenfurter Straße 335 T 0660 2278100 | M oekf@fishlife.at | www.fishlife.at
Vereine und ehrenamtliche Arbeit sind das RÜCKGRAT DER ANGELFISCHEREI.
HELFT UNS, DEN RÜCKEN DER ANGELFISCHEREI zu stärken.
In Zeiten des Teuros zählt nur der Euro. Wie kann man die Angelfischerei also besser präsentieren als in Euros. Nähere Infos zum „Warum?“ und „Weshalb?“ findet ihr unten in unserem Beitrag vom 27.09.2022.
BITTE MACHT MIT (anonym und nicht nachverfolgbar):
Bitte geben Sie ausschließlich Zahlen von 0-9 ein, ohne Punkt und Komma.
Herzliche Grüße,
Sonja Behr
ÖKF FishLife Österreichisches Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz A-1230 Wien, Breitenfurter Straße 335 T 0660 2278100 | M oekf@fishlife.at | www.fishlife.at