
Dieser Hecht hatte offenbar großen Appetit und noch größere Neugier. Beim Versuch, sich eine stattliche Brachse einzuverleiben, hat er sich wohl übernommen. Was als Festmahl geplant war, endete tragisch für beide Wasserbewohner. Die Natur schreibt eben ihre eigenen Geschichten, manchmal rau, oft lehrreich. Im Winter 2026 wurden die beiden schließlich gemeinsam im Eis des Wallersees konserviert, fast wie ein stilles Denkmal für die Kraft und Unberechenbarkeit des Lebens unter Wasser. Trotz allem bleibt Respekt vor zwei beeindruckenden Geschöpfen, die zeigen, dass Hunger, Instinkt und ein bisschen Gier selbst erfahrene Räuber an ihre Grenzen bringen können.