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Jetzt geht’s wieder los! Das Frühjahr steht vor der Tür und damit auch eine neue Angelsaison mit neuen Herausforderungen. Die ORF-Produktion „FischZeit in Kärnten“ nimmt uns mit auf eine Reise durchs Angeljahr und begeistert damit nicht nur Fischerinnen und Fischer, sondern weckt auch Neugier bei allen anderen. FischZeit in Kärnten – ein toller Beitrag zur Förderung der Wertschätzung der Angelfischerei!
In Kärnten gibt es 1200 stehende Gewässer und mehr als 8000 Flusskilometer. Ein Paradies für dutzende Fischarten und natürlich auch für Fischerinnen und Fischer. Insgesamt gibt es 15.000 Petrijüngerinnen und Petrijünger im südlichsten Bundesland. Ein ganzes Jahr hat das ORF Team die Fischer in Kärnten begleitet. Vom Ossiacher See über den Millstätter See bis zum Keutschacher See, von der Möll in den Hohen Tauern bis zur Drau im Kärnten Unterland. Der Gestalter Horst L. Ebner und sein Kameramann Valentin Certov, sowie der Unterwasserfilmer Gerald Arnold zeigen mit beeindruckenden Naturaufnahmen ein bezauberndes Kärnten. Vom Anfischen im Frühling bis hinein in den Winter, wo die Petrijünger auf der Fischwaid der Kälte trotzen.
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Natürlich, authentisch, selbstsicher. Heute, am Weltfrauentag, steht die Fischer“IN“ besonders im Fokus.
In den letzten Jahren hat sich das Bild der österreichischen Anglerlandschaft deutlich verändert, immer mehr Freuen entdecken ihre Leidenschaft für das Fischen. Laut aktueller ÖKF-Umfrage bezeichnen sich mittlerweile 6 % der österreichischen Frauen über 15 Jahre als Fischerin. Der Anteil ist in den letzten Jahren nicht nur deutlich gestiegen, nein, er hat sich seit dem Jahr 2000 sogar verdoppelt.
Fischende Frauen in Österreich: Eine Analyse ihrer Rolle und Selbstdefinition
Es scheint, dass Frauen weniger oft angeln gehen und eher als Gelegenheitsfischerinnen anzutreffen sind. Aber mit Leidenschaft unterstützen und begleiten sie ihre Familienmitglieder beim Angeln. Viele fischende Frauen findet man zudem hauptsächlich an Teichen, wo keine Vereinsmitgliedschaft oder amtliche Fischereidokumente erforderlich sind (*). Ja, es ist leider wahr, dass der Anteil der Anglerinnen in Vereinen mit lediglich 4 % ausbaufähig ist. Das kann auch noch auf traditionelle Rollenbilder zurückzuführen sein. Es gibt jedoch zunehmend Programme, die darauf abzielen, Frauen in der Fischerei zu unterstützen.
Fishing Ladies
Eine Initiative zur Stärkung der Frauen in der Angelfischerei sind die „Fishing Ladies“ der Österreichischen Fischereigesellschaft gegr. 1880. Frauen folgen vermehrt dem Ruf der Angel und bekommen mit den Fishing Ladies eine Plattform, auf der sie sich vernetzen, austauschen und gemeinsame Aktivitäten rund um das Thema Angeln unternehmen können. Die Vorsitzende der Fishing Ladies Ramona Hani trifft man jedoch nicht nur inmitten ihrer Fischerinnen. Man trifft sie auch auf Messen, wie beispielsweise am Fliegenfischerpool und beim Wissens“drill“, wo es ihr ein Anliegen ist, Frauen und Kinder für das Angeln zu begeistern und heranzuführen.
Lassen Sie sich von Ramona Hani inspirieren. Ein Interview veröffentlichen wir in der kommenden Ausgabe unseres Magazins „FishLife“. Ab Mitte März können Sie dieses auch auf unserer Homepage nachlesen.
Die ÖKF Studie „Angelfischerei in Österreich, eine starke Kraft“ mit Erkenntnissen zur sozio-ökonomischen Bedeutung der Fischerei finden Sie auf Umfrage – Fishlife.
(*)Anm.: Ob an einer Wasserfläche ohne amtliche Fischereidokumente geangelt werden darf, regeln die Fischereigesetze der Bundesländer.)
Bild: Norbert Novak
FISCH und FRAUEN-freundliche Grüße, Sonja Behr
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Es geht um das Pielachtal im Mostviertel hat sich als das „Tal der Dirndln“ einen Namen gemacht – damit ist nicht die Tracht, sondern die Kornelkirsche gemeint. Die Dokumentation begleitet außerdem Ewald Hochebner beim Fischen auf der Pielach und macht Lust auf Natur & Fischen.
Menschen gegen Wildvögel: Abschusspläne, Ressourcenkonflikte und ökologisches Gleichgewicht. Gäste: Dr. Karoline Schmidt, Wildbiologin & Dr. Michael Sternath, Jäger, Autor, Verleger. Moderation: Xaver Forthuber. Anrufe 0800 22 69 79 | punkteins(at)orf.at
FISCH-freundliche Grüße, Sonja Behr
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MIT FRISCHEM WIND AUF KLAREM KURS: ZUSAMMEN IN EINE NEUE ÄRA!
05.04.2024 | 13:00 Uhr im Museum NÖ/St.Pölten
Sie bestimmen unseren Weg in die Zukunft! Lassen Sie es das nicht entgehen und seien Sie dabei!
Haben Sie sich daher schon den 5. April in Ihrem Kalender dick angestrichen? Sehr gut. Das ist der Tag unserer Vollversammlung mit dem zentralen Tagesordnungspunkt: Wahl eines neuen Präsidenten. Dr. med.vet. Heinz Heistinger wird sich dieser Wahl stellen. Die Besonderheit an ihm als praktischer Tierarzt ist die fachliche Betreuung vieler Fischhaltungen in Österreich sowie die Untersuchung von Fischen und Schalentieren auf deren Gesundheit. Er ist Fischtierarzt, Universitätsinstruktor und Gerichtssachverständiger auf diesem Gebiet, aber vor allem ist er seit seiner Jugend begeisteter Angler und viel am Fischwasser.
Unsere Mission
Neue Statuten werden unseren neuen Weg vorzeichnen. Mit Heinz Heistinger und unserem engagierten Vorstandsteam werden wir auch unseren Weg in die Zukunft, unsere Pläne bzw. unsere Mission vorstellen; wie bisher tatkräftig unterstützt durch die Geschäftsführerin Sonja Behr. Zur Verwirklichung unserer Vorhaben suchen wir noch weitere Unterstützung und Mitstreiter in unserem Vorstand. Um auch möglichst viele Fachbereiche mit Sachkompetenz abdecken zu können, wird der wissenschaftliche Beirat deshalb als Fachbeirat neu und breiter aufgestellt.
Museum Niederösterreich
Diese besondere Vollversammlung verdient einen besonderen Ort und wird daher im Haus für Natur im Museum Niederösterreich, St. Pölten, abgehalten. Nach der Sitzung sind Sie eingeladen: Machen Sie mit uns eine Reise vom Hochgebirgsbach bis zur Donau mit lebenden kapitalen Fischen. Wir sehen dabei viel heimische Fischarten in ihren entsprechenden Gewässerzonen. Im 125.000 Liter fassenden großen Donaubecken lässt sich sogar ein Waxdick aus nächster Nähe beobachten. Er ist eine von rund 40 Tierarten, die im Museum Niederösterreich gepflegt werden. Darunter befinden Sie auch viele gefährdete Arten. Den heurigen Star unter den Fischen, die Schleie, können wir in ihrem natürlichen Habitat beobachten. Exemplare leben seit Jahren im Außenbecken, welches aber durch eine große Glasscheibe vom Museumsinneren aus gut zu beobachten ist. Die Teilnehmenden erwarten eine exklusive Kurzführung durch das Haus mit dem wissenschaftliche Leiter Mag. Ronald Lintner in Begleitung des hauseigenen Fachtierarztes Dr. Heinz Heistinger. Wir freuen uns auf Sie!
Eine Einladung an unsere Mitglieder und Freunde ergeht fristgerecht!
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Menschen gegen Wildvögel: Abschusspläne, Ressourcenkonflikte und ökologisches Gleichgewicht. Gäste: Dr. Karoline Schmidt, Wildbiologin & Dr. Michael Sternath, Jäger, Autor, Verleger. Moderation: Xaver Forthuber.
Land- und Fischereiwirtschaft melden in letzter Zeit vermehrt Schäden durch Rabenvögel, vor allem Krähen, und Fischfresser wie Graureiher und Kormorane. Die EU-Vogelschutzrichtlinie erlaubt solche Abschüsse unter gewissen Auflagen „zur Abwendung erheblicher Schäden an Kulturen, Viehbeständen, Fischereigebieten und Gewässern“, wenn diese Schäden nachweisbar sind, die Bejagung gezielt erfolgt und keine anderen Mittel zur Verfügung stehen. Tierschutzverbände bestreiten, dass diese Bedingungen erfüllt sind. Jäger:innen und Fischer:innen wiederum geben zu bedenken, dass eine gezielte und effektive Regulierung der opportunistischen Vögel gar nicht so einfach sei: Raben und Krähen sind intelligente Tiere, und Kormorane können in großen Schwärmen ein Gewässer „plündern“ und weiterziehen, bevor man die Möglichkeit hat zu reagieren.
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In einer Pressemitteilung der EU-Kommission im Jänner begrüßte diese die politische Einigung zwischen dem EU-Parlament um dem Rat über den Vorschlag der Kommission zur Überarbeitung der EU-Kommunalabwasserrichtlinie. Der neue EU-Gesetzesentwurf wird die kommunale Abwasserbehandlung „völlig revolutionieren“, da erstmals das Verursacherprinzip – die erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) – zur Anwendung kommt:
Das Verursacherprinzip verpflichtet die Schlüsselindustrien (Pharma und Kosmetik), die Verantwortung für die Verbreitung von Mikroschadstoffen zu übernehmen.
Die Pharma- und Kosmetikindustrie muss mindestsens 80 % der Kosten für die Reinigung von Schadstoffen in einer 4. Reinigungsstufe tragen.
Diese beiden Branchen sind gemeinsam für 92 % der Schadstoffbelastung im Abwasser verantwortlich.
Bis 2045 müssen die EU-Länder die Anwendung der 4. Reinigungsstufe in größeren Anlagen, die Gemeinden mit 150.000 oder mehr Menschen versorgen, garantieren, wobei Zwischenziele für 2033 und 2039 festgelegt sind.
Ein großer Fortschritt – mit einem Wehrmutstropfen
Die Anerkennung des Verursacherprinzips ist nach langwierigen und zähen Verhandlungen als großer Fortschritt zu sehen. Ein Wehrmutstropfen dabei ist der Umsetzungszeitrahmen bis 2045. Die Europäische Anglerallianz, gemeinsam mit mehreren anderen NGOs, hat sich im Vorfeld vehement für einen Zeitrahmen ohne Wenn und Aber bis 2027 analog zur EU-Wasserrahmenrichtlinie eingesetzt, mehr auf Aktuelles – Fishlife
FISCH-freundliche Grüße,
Sonja Behr
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Mehr als 5000 Unterstützer für die Rettung des Huchens
Dem König der Alpenflüsse droht das Aussterben
Eine beeindruckende Allianz aus Wissenschaft, Naturschutz, Wirtschaft und Fischerei setzt sich zum Schutz des Huchens ein.
Gemeinsam übergaben wir im Ministerium eine Petition mit mehr als 5.000 Unterschriften zur Rettung des Huchens. Mit dieser Aktion, organisiert vom Naturschutzbund Österreich, setzen wir uns für den bedrohten Huchen in der steirischen Mur ein.
Natur ist unser aller Lebensraum, nicht Ressource. In den letzten Jahrhunderten wurde insbesondere den Wasserlebensräumen viel abverlangt. So sind vom ehemaligen Lebensraum des Huches nur mehr 0,7 % erhalten. Dieser ist nun durch Kraftwerksplanungen weiter bedroht.
Gemeinsam fordern wir daher dem Erhalt der Wasserlebensräume im öffentlichen Wassergut den Vorrang vor energiewirtschaftlichen Interessen einzuräumen.
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Zu wenig Wasser für Kraftwerke? In den vergangenen Jahren hat Erneuerbare-Energie immer mehr an Bedeutung gewonnen. Doch wie steht es um die Zuverlässigkeit der Wasserkraft angesichts des Klimawandels?
Mehr über eine Studie „Auswirkungen des Klimawandels auf die Wasserkraft in Österreich“ des Beratungsunternehmens Afry im Auftrag des Verbandes „Österreichs Energie“ auf www.fishlife.at.
FISCH-freundliche Grüße,
Sonja Behr
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AB HEUTE – 1. FEBRUAR WIRD STATISTSCH GESEHEN JEDER FISCH IMPORTIERT!
Gestern, am 31.1. war Fischerschöpfungstag – der Tag, an dem Österreichs Fischressourcen verbraucht sind. Der Fischerschöpfungstag markiert den Tag, ab dem – statistisch gerechnet – jeder Fisch, den wir bis Ende des Jahres essen, importiert wird. Der Fischerschöpfungstag wurde damit sechs Tage später erreicht als noch 2023.
Die Nachfrage nach Fisch ist zwar wie in den Jahren zuvor weiter leicht gestiegen. Der Pro-Kopf-Verbrauch bleibt jedoch praktisch gleich, was mit einem hohen Bevölkerungswachstum im Jahr 2022 zu tun haben könnte. Er beträgt – wie im Vorjahr in etwa sieben Kilogramm – ein vergleichsweise niedriger Wert. Der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch in der EU ist fast doppelt so hoch. Neben Regebogen- und Lachsforelle landen vor allem Bachsaibling und Karpfen auf dem Tisch.
Selbstversorgungsgrad nur 8 %
Der Bedarf an Fisch kann jedoch bei Weitem nicht gedeckt werden. Würden wir nur heimisch produzierten Fisch essen, blieben ab 31. Jänner für den Rest des Jahres die Supermarktregale leer. Mit einem Selbstversorgungsgrad von nur acht Prozent ist Österreich stark auf Importe angewiesen, um den Bedarf der Bevölkerung nach Fisch zu decken.
Heimische Speisefischproduktion um 4,1 Prozent gesunken
Im Jahr 2022 stammten lt. Statistik Austria 4,719 Tonnen aus einheimischer Erzeugung, die restlichen 92 Prozent wurden importiert. Die Einfuhrmengen steigen dabei konstant, in 2022 waren es über 77.000 Tonnen.
Fressfeinde, widriges Wetter sowie Inflation als Ursachen.
Als Hauptursache für Produktionseinbußen nannten die Fischzuchtbetriebe Fressfeinde wie Fischotter, Fischreiher und Kormorane, gefolgt von Umweltfaktoren wie Hitze, Wassermangel oder Überflutung.
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